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Grundöfen

Aufbau eines Grundofens
Quelle: Ulrich Brunner GmbH

Ein Grundofen ist ein traditioneller Speicherofen, der hauptsächlich mit Holz befeuert wird und sich durch eine langanhaltende, angenehme Strahlungswärme auszeichnet. Er wird aus Schamott- oder Speichermaterial gebaut und hat keine Warmluftöffnungen.

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Merkmale eines Grundofens:

  • Effiziente Wärmespeicherung: Die Wärme des Feuers wird in den Speichermaterialien gespeichert und über viele Stunden gleichmäßig abgegeben.

  • Langsame Wärmeabgabe: Der Ofen gibt hauptsächlich Strahlungswärme ab, die als besonders angenehm empfunden wird.

  • Höherer Wirkungsgrad: Durch eine saubere, effiziente Verbrennung und die Speichermasse, kann im Vergleich zu anderen Offentypen viel gespeichert werden, die sonst verloren gehen würde. 

  • Besseres Raumklima: Keine direkte Warmluftzirkulation, wodurch weniger Staub aufgewirbelt wird.

  • Individuelles Design: Grundöfen werden oft nach Maß aus Kacheln oder Putz gestaltet und können sich harmonisch in den Wohnraum einfügen.​​

Funktionsweise:

  1. Befeuerung: Holz wird in der Brennkammer verbrannt, wobei hohe Temperaturen entstehen.

  2. Wärmespeicherung: Die heißen Rauchgase durchströmen keramische Züge, wodurch die Wärme im Speichermaterial abgegeben wird.

  3. Langsame Wärmeabgabe: Die gespeicherte Wärme wird über viele Stunden als milde Strahlungswärme an den Raum zurückgegeben.​

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Ein Grundofen eignet sich besonders für Niedrigenergiehäuser oder als zentrale Heizquelle in Wohnräumen, da er über lange Zeit gleichmäßige Wärme spendet.

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